Haben Sie auch einen Heizkessel zu Hause, der älter als 30 Jahre ist? Dann sollten Sie sich schnellstens mit der Energieeinsparverordnung vertraut machen. Denn die sieht neben anderen Punkten vor, dass noch in diesem Jahr alle alten Heizkessel ausgetauscht werden. Diese Vorschrift bietet viel Spielraum für Stromersparnis und hilft nebenbei, die Umwelt zu schützen.

Austauschpflicht noch in diesem Jahr

Die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, hält Besitzer von Eigenheimen an, noch in diesem Jahr ihre veralteten Heizkessel auszutauschen. Die Austauschpflicht soll den Energieverbrauch in deutschen Haushalten senken helfen und sie somit umweltfreundlicher machen. Denn ein geringerer Energieverbrauch bedeutet weniger Treibhausgase. Alte Heizkessel verbrauchen zu viel Energie und sind mit den EU-weiten Klimaschutzzielen nicht mehr vereinbar.

So gelingt die Modernisierung

Schon der Heizkesseltausch ist eine bedeutende Modernisierung für jeden Haushalt. Meist empfiehlt es sich, im Zuge dieses Austauschs gleich die ganze Heizungsanlage zu erneuern. Denn alte oder defekte Elemente der Anlage drosseln die Effizienz des neuen Heizkessels. Lassen Sie aus diesem Grund vor dem Wechsel auch die Thermostate, Heizkörper und die Heizumwälzpumpe vom Fachmann prüfen und gegebenenfalls austauschen.

Ausnahmen der Austauschpflicht

Grundlegend unterliegt jeder Heizkessel, der vor 1985 eingebaut wurde, der Austauschpflicht. Doch auch hier gibt es einige Ausnahmen. Bereits eingebaute Niedrigtemperatur- und Brennwertkessel müssen nicht erneuert werden. Auch wer bereits mit Brennstoffen heizt, die von den marktüblichen gasförmigen oder flüssigen Brennmaterialien abweichen, muss nicht noch einmal aufrüsten. Die vielen Ausnahmen sind auch detailliert in der EnEV aufgelistet.

Austausch leicht gemacht

Ob Pflicht oder nicht: Hausbesitzer sollten nicht warten, bis ein Gesetz oder ein defektes Gerät sie zum Austausch zwingt. Der Tausch macht auch Sinn, wenn der alte Kessel jünger als 30 Jahre ist. Auf Dauer spart ein neuer Heizkessel nämlich viel Energie ein, die Anschaffungskosten amortisieren sich somit. Durch die geringere CO2-Produktion wird die Umwelt geschont und Sie heizen mit einem guten Gewissen. Damit die Modernisierung des Heizkessels oder gar der ganzen Heizungsanlage keine finanziellen Schwierigkeiten bereitet, unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Hausbesitzer durch finanzielle Förderungen. Mit einem solchen Zuschuss und dem geschulten Auge eines Fachmanns gelingt der Austausch spielend leicht noch vor dem Winter.

 

Wenn Sie konkrete Unterstützung und Beratung wünschen, sprechen Sie uns bitte an.

 

2 Kommentare
  1. Wolfgang Reichert sagte:

    Hallo Herr Röder,

    bitte um Entschuldigung, dass ich mich jetzt erst melde. Eine Gasheizung für ein EFH kostet ca 10-13.000 €. Der hydraulische Abgleich ist hier mit eingerechnet. Rufen Sie mich gerne an unter 06126-944572.Ich kann Sie dann gerne beraten.

  2. röder sagte:

    suche neue Gasheizung in Langenselbold Kesselaustausch welche kosten kommen auf mich zu? circa

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